01. Juli 2005, 15:13 Uhr, JulianSelbstmordSelbstmord ist die beste Allüre zu jedem Outfit.
kommentieren 
01. Juli 2005, 15:09 Uhr, JulianJobIch habe mich nun entschieden, dass ich mich bei Elfriede Jelinek als Sekretär und Lustknabe bewerbe!
7 Kommentare 
01. Juli 2005, 14:46 Uhr, Julianüberjetzt gerade momentan habe ich davos über, satt. ich fühle mich hier oben so einsam und isoliert wie soren kierkegaard an seinem lebensabend.
kommentieren 
28. Juni 2005, 12:16 Uhr, JulianMein Austritt aus der KircheZuerst hat mich der Papst als Seuche bezeichnet. Das war mir noch egal. Aber als der Vatikan meine geliebte Elfriede Jelinek mit Kot bewarf, bin ich aus diesem Schmierentheater sofort ausgestiegen.
1 Kommentar 
14. Februar 2005, 11:58 Uhr, JulianVor unswir rannten zusammen die strasse entlang, er blickte lachend nach vorne, ich schaute nur ihn an..... vielleicht habe ich daher nicht kommen sehen, was vor uns war
1 Kommentar 
14. Februar 2005, 11:56 Uhr, JulianNieKann ich ihm jemals verzeihen, dass ich ihn angelogen habe?
1 Kommentar 
11. Februar 2005, 21:23 Uhr, JulianDie Gondel der Liebenden(oder der Homo-Kitsch, Working Title)
Giovanni betrachtet den Stallburschen, wie er den Pferdesattel mit Öl schmiert und fühlt ein vertrautes Spannen im Schritt. Die vibrierenden Lenden eines Mannes sind wie die herrlichen Knospen, die ihresgleichen suchen. Das servile Maskulinum von erheblicher Grösse und strammem Bindegewebe und mit flottem Kurzhaarschnitt schmiert den Sattel und fühlt quellende gewehrstahlfarbene Augen auf sich ruhen Giovanni will die Rinde eines Baumes abschälen, sich auf den Boden legen oder randalieren. Sind Hormone nicht eine Streitmacht, die die verängstigen Organe malträtieren? Die Milz versteckt sich, die Gedärme drücken sich zusammen, das Herz will aufhören zu klöpfen, pumpert aber vor sich hin. Im Stallburschen fängt es an zu gären und zu sieden. Die vernünftigen Gedanken entdampfen. Die ungebührlich starken Hände des Stallburschen schusseln und das Sattelöl kleckert auf seine Arbeits-Latzhosen, die sich um seinen von Muskeln besäten Corpus betten. Giovanni eilt ihm zu Hilfe, um dieses butterige Kuddelmuddel zu putzen. Der Stallbursche namens Montesquieu, einer verlumpten Bourbonenfamilie entstammt, steht in spe in seinem Slip im Heu. Seine Attribute, die die Männlichkeit bezeugen, zeichnen sich in vulkanartiger Weise darin ab. Giovanni fühlt eine körperhafte Ohnmacht, er hört nur den Gesang der kleinen, aufgeplusterten Vögelchen, die sich im Gebüsch hofieren. Plötzlich singen die spassig aufgeplusterten Vögelchen eine Oktave höher, Zungen raufen in wildem Kusse, Hände rangeln, wie vom Tau befeuchtete Körper wälzen in den goldenen Blüten des Eros. Giovanni und Montesquieu sind nicht mehr in einem Stall, sondern in einer romantisch dahin gleitenden Gondel, auf einem Moosbett und vor einem prasselnden Feuer in einem Schloss. Es regnet Sterne und Perlen. Sie wachen auf im Heu und werden nie wieder an diese Synthese schwelenden Verlangens denken.
3 Kommentare 
Julian im Juli | Juni | Februar | Juli | Juni | Februar | Dezember | November | Oktober |
|